Unsere Seed Group orientiert sich an den Leitlinien für OBOD Seed Groups und Groves in ihrer jeweils aktuellen Fassung. Wir leben eine spirituelle Gemeinschaft ohne Hierarchien – Barden, Ovaten und Druiden begegnen sich auf Augenhöhe und entscheiden im Konsens. Es gibt kein heiliges Buch, keine Dogmen und keine Vorschriften, wie wir uns zu kleiden, zu essen oder zu leben haben – solange wir niemandem schaden. Wir lehnen es ab, aus spirituellem Wissen ein Erwerbseinkommen zu erzielen, und stehen für Inklusion und gegenseitigen Respekt. Diskriminierung jeglicher Art hat bei uns keinen Platz.
Nr. 1: Name und Zugehörigkeit
1. Die Gruppe trägt den Namen „Dragons and Unicorns“.
2. Sie ist eine OBOD Seedgroup und orientiert sich an den ethischen und spirituellen Leitlinien des Order of Bards, Ovates and Druids (OBOD).
Nr. 2: Ziel und Zweck
1. Ziel der Gruppe ist es, den druidischen Weg in Gemeinschaft zu leben und zu vertiefen.
2. Dies umfasst insbesondere:
a) das gemeinsame Feiern der acht Jahreskreisfeste,
b) Austausch über spirituelle und naturverbundene Themen,
c) gegenseitige Inspiration und Unterstützung.
Nr. 3: Mitgliedschaft
1. Mitglied kann jede Person werden, die mindestens den Barden-Grad bei OBOD erreicht hat.
2. Über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet die Gruppe im Konsens.
3. Gäste sind nach Absprache willkommen, sofern es der Rahmen des Treffens erlaubt.
4. Alle Mitglieder begegnen einander mit Respekt, Achtsamkeit und Gleichwertigkeit.
Nr. 4: Entscheidungsfindung
1. Entscheidungen werden grundsätzlich im Konsens der anwesenden Mitglieder getroffen.
2. Zur Gesprächsführung kann ein Rede Stab genutzt werden.
3. Für bestimmte Rollen (z. B. Ritualleitung, Organisation) kann eine Rotation erfolgen.
Nr. 5: Treffen und Rituale
1. Die Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, sich mindestens zu den acht Jahreskreisfesten im Verlauf des Jahres zu treffen.
2. Die Rituale folgen dem Geist der OBOD-Ritualpraxis und können von der Gruppe gemeinsam angepasst werden.
Nr. 6: Beiträge und Kosten
1. Die Gruppe trägt sich selbst finanziell.
2. Entstehende Kosten werden transparent kommuniziert und nach Möglichkeit solidarisch aufgeteilt.
3. Beiträge erfolgen auf freiwilliger Basis, z. B. durch Spenden zu Beginn eines Treffens.
4. Kosten sollen möglichst gering gehalten werden. Es darf kein Gewinn oder vergleichbares wirtschaftliches Ziel verfolgt oder erwirtschaftet werden.
Nr. 7: Leitung und Organisation
1. Es gibt keine feste Leitung.
2. Die Aufgaben (Kommunikation, Treffpunktorganisation, Ritualgestaltung etc.) werden reihum oder nach Fähigkeit verteilt.
3. Führung wird als Dienst verstanden, nicht als Macht.
Nr. 8: Datenschutz und Öffentlichkeit
1. Fotos und Aufzeichnungen sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung aller Anwesenden erlaubt.
2. Keine Aufnahmen während Zeremonien oder Meditationen.
Nr. 9: Konflikte und Wandel
1. Konflikte werden als Teil der natürlichen Entwicklung verstanden und offen im Kreis angesprochen.
2. Bei Bedarf kann ein vertrauliches Gespräch oder externer Rat eingeholt werden.
3. Es ist jederzeit möglich, die Gruppe in Freundschaft zu verlassen oder eine neue zu gründen.
Nr. 10: Auflösung der Gruppe
1. Die Gruppe kann jederzeit durch Konsens aufgelöst werden.
2. Im Falle der Auflösung informiert ein Mitglied die deutschsprachige OBOD-Koordination zur Löschung des Eintrags.